Was versteht man unter Dialog?

Wir erklären unsere angestrebten Ziele in Visionen und Leitbildern. Wir schicken das Kader in Workshops und Teamseminare. Wir führen dezentralisierte Führungsstrukturen ein. Aber nachdem wir all das getan haben, stellen wir fest, dass sich wenig Grundlegendes geändert hat. In den Besprechungen begegnen wir immer noch denselben alten Verhaltensmustern, dem Bestreben, den anderen mindestens immer um eine Nasenlänge voraus zu sein, Rechthaberei, den üblichen Machtspielen, einer siegt, andere unterliegen.

Der DIALOG hilft uns, durch die wertschätzende Haltung der Teilnehmer über kulturelle und persönliche Vorurteile hinwegzukommen und vorurteilslos dem Anderen zuzuhören. Dadurch lernen wir das Wesen des Anderen in seinem Fühlen, Denken und Wollen besser kennen. Der Dialog kann uns helfen, uns über unsere eigenen Sichtweisen klar zu werden, sie in Frage zu stellen und allenfalls die Dinge neu zu sehen. Im DIALOG nutzen die Teilnehmenden die verschiedenen Ansichten als Chance und stellen die gemeinsame Lösung in den Vordergrund. Er öffnet Räume, um das ganze Potential der Mitarbeitenden wirklich zur Entfaltung zu bringen. Das Ergebnis ist ein vertieftes Verständnis des Themas, intensivere Beziehungen zwischen den Teammitgliedern und die eindrucksvolle Erfahrung, wie der kreative Umgang mit Sachfragen, innovative Lösungen hervorbringen kann.

Der DIALOG ist keine neue Methode, die je nach Trend wieder ausgewechselt wird. Es ist viel mehr die persönliche Haltung jedes Einzelnen, die es dem Team ermöglicht auch „heisse Eisen“ anzupacken und so die Entscheidungen besser zu verankern. Die Sozialkompetenzen werden im Dialog gefördert, dass sie zur gewinnbringenden Basis für die lernende Organisation werden.